Perchtenbrauchtum
Perchten sind im alpenländischen Brauchtum vorkommende Gestalten, die vor allem im Dezember und Januar auftreten. Ihr Name leitet sich vermutlich von einer Sagengestalt, der Perchta, ab. Die Perchten verkörpern allgemein zwei Gruppen, die  “guten” Schönperchten und die “ bösen” Schiechperchten (obdt. schiech, ausgesprochen schiach, betont auf i: hässlich, schlimm, böse). Wichtiges Utensil der Perchten ist die Glocke, mit der, populärer Deutung nach, der Winter - bzw. die bösen Geister des Winters - ausgetrieben werden sollen. Beim Perchtenlaufen handelt es sich um ein altes winterliches Brauchtum. Durch diesen Brauch sollen die bösen Geister und der kalte Winter vertrieben werden. Der Percht verkörpert das Strafende und das Böse. Seine Rutenschläge jedoch, die eigentlich nicht sehr heftig sein sollen, bringen Glück und Fruchtbarkeit. Früher trieben die Perchten ihr Unwesen nur in den Rauhnächten. Heute ist auch ein Stück Show mit eingebunden. Wobei die Bezeichnung “Perchten” in den verschiedenen Regionen Österreichs eine andere Bedeutung hat. In anderen Gebieten gibt es zwei Arten von Perchten. Die “Schiachperchten” und die “Schönperchten”. Der Schiarchpercht soll die bösen Geister und den kalten Winter vertreiben. Die glückbringenden Perchten soll hingegegen für die Fruchtbarkeit stehen.
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